Im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung vom 30. August 2019 wurde die nachstehende Erklärung einstimmig beschlossen. Die SPD HeLi bedankt sich nochmals bei allen im Parlament vertretenen Fraktionen für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit!

 

Die Stadtverordneten der Stadt Hessisch Lichtenau bedanken sich bei den Schülern und Lehrern unserer Stadt, die die Menschenkette am 26.06.2019 zur Erinnerung an das KZ-Außenlager in Hirschhagen organisiert haben.

Bereits seit 1936 befand sich in Hirschhagen eine Sprengstofffabrik, in welcher im Laufe der Kriegszeit  Zwangsarbeiter aus 12 verschiedenen Ländern eingesetzt wurden. Bei vielen handelte es sich um ungarische Jüdinnen, die dem KZ Buchenwald zugeordnet waren. Hirschhagen war ein Außenkommando des Konzentrationslagers  Buchenwald. Viele der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sind ums Leben gekommen. An ihr Schicksal erinnert seit vielen Jahren der Themenweg Hirschhagen und die regelmäßig dort stattfindenden Führungen.

In der Menschenkette wurde der Weg der Zwangsarbeiter von der Innenstadt bis zur Sprengstofffabrik nachgestellt und damit an die leidvolle Geschichte unserer Stadt erinnert.

Die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke und weitere Verbrechen aus rechtsradikalen Motiven verdeutlichen die Notwendigkeit, an die grausame Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern und dazu beizutragen, dass sich derartige Ereignisse niemals wiederholen.

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hessisch Lichtenau verurteilt jegliche Form von politischem und religiösem Extremismus, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Straftaten sind, egal von wem begangen, zu ahnden. Sie unterstützt das friedliche Miteinander und den kulturellen Austausch in unserer Stadt. Ausgrenzung und Hass haben keinen Platz in Hessisch Lichtenau.

Die Stadtverordneten verbinden mit ihrem Dank an die Initiatoren der Menschenkette die Hoffnung, dass auch in Zukunft die Erinnerung an die leidvolle Geschichte unserer Stadt aufrechterhalten wird.

Alle Jahre wieder;
die Teamer stehen den ganzen Tag ehrenamtlich auf dem Platz und sorgen dafür, dass das Programm reibungslos abläuft und somit alle glücklich & zufrieden sind.
Da muss es spätestens am Abend mal eine kleine Stärkung geben und somit kommt auch in diesem Jahr wieder die SPD HeLi
„ins Spiel“…

Wir haben heute Abend gerne erneut die „Teamer-Verpflegung“ übernommen und möchten uns an dieser Stelle schon mal

ganz herzlich für den tollen Einsatz und das Engagement aller Helferinnen und Helfer (speziell Aktion Jugend e.V.) bedanken!

Weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen!

Liebe Freunde,
Es gibt viele, gute Gründe zur Wahl zu gehen… und die Stimme für ein soziales & gerechtes aber vor allem friedliches Europa abzugeben! Mehr Infos in dem Video anbei.

 

Liebe Bürgerinnen & Bürger,

der neue Lichtenauer Bote (April 2019) steht nun für Sie bereit. Klicken Sie doch mal rein!

Liebe Bürgerinnen & Bürger,

Straßenausbaubeiträge, die von Anliegern erhoben werden, sind ungleich, ungerecht und unsozial!

 

Die SPD-Fraktion im Lichtenauer Stadtparlament hat sich diesem wichtigen Thema angenommen und einen entsprechenden Antrag in die nächste Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

Gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden des Verbandes Wohneigentum Hessen e. V. – Herrn Michael Schreiber – möchten wir Sie am

Mittwoch, dem 26. September 2018 um 18.30 Uhr
im Bürgerhaus Hessisch Lichtenau (Sälzerstraße 2, kleiner Saal)

über den aktuellen Stand und das durch die Fraktionen der CDU, Grünen und FDP im Hessischen Landtag eingebrachte und beschlossene Gesetz aus Mai 2018 zur Neuregelung der Erhebung von Straßenbeiträgen informieren.

Dieser sogenannte 5-Punkte-Plan entspricht in keinster Form den Erwartungen der Verbände, der Bürgerinitiativen, der Mehrheit der Bevölkerung und vieler Kommunalpolitiker!

Als weiteren Redner haben wir den SPD-Kandidaten zur Landtagswahl, Herrn Knut John (Eschwege), eingeladen.

Wir freuen uns darauf, Sie am o. g. Termin begrüßen zu dürfen!

 

Einsatz auf dem Alten Friedhof in Hessisch Lichtenau;

die Mitglieder der SPD HeLi waren am Samstagvormittag auf dem Alten Friedhof tätig; es hat alles sehr gut geklappt!
Mit insg. 12 Leuten konnte Erde verteilt werden, Wege wurden in Ordnung gebracht, Büsche, Sträucher und Hecken zurückgeschnitten.

Nochmals herzlichen Dank an alle Helferinnen & Helfer sowie die Eheleute Beate und Wolfgang Oetzel (Friedrichsbrück).
Sie hatten einen kleinen Traktor zur Verfügung gestellt, der beim Verteilen des Mutterbodens eine große Hilfe war!

Die SPD-Fraktion hat folgenden Antrag zur nächsten Stadtverordnetenversammlung (28. September 2018) eingebracht und fordert den Hessischen Landtag damit auf, folgenden Beschluss zu fassen:

„Der Landtag beschließt die Streichung der Beitragspflicht für den Ausbau von Gemeindestraßen aus dem Kommunalen Abgabengesetz und ermöglicht die Finanzierung der Gemeindestraßen aus allgemeinen Steuermitteln. Dazu werden im Landeshaushalt aus originären Landesmitteln rd. 60 Mio. Euro p.a. eingeplant. Diese Summe soll als Ausgleich an die Kommunen gehen, die beim Ausbau ihrer Gemeindestraßen künftig auf die Einnahmen aus den Anliegerbeiträgen verzichten müssen. Damit werden deren Einnahmeausfälle kompensiert.“

Begründung:

Gemeindliche Straßen und Wege sind Teil der allgemeinen und zwingend notwendigen Infrastruktur einer Kommune und sind daher aus allgemeinen Steuermitteln bei Wiederherstellung bzw. grundhaftem Um- und Ausbau zu finanzieren.

Straßen und Wege können und werden nicht nur von Anliegern in Anspruch genommen, sondern stehen der Allgemeinheit zur Nutzung zur Verfügung. Für die Beitragserhebung werden hingegen nicht die Benutzer, sondern die Eigentümer anliegender Grundstücke herangezogen, ohne weder die tatsächliche Inanspruchnahme der Straße durch die anliegenden Grundstückseigentümer, noch deren persönliche Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen. Das kann im Einzelfall zu existenzbedrohenden Belastungen führen.

In den Bundesländern Bayern, Thüringen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind zurzeit ebenfalls Initiativen zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge aktiv, in Baden-Württemberg, Berlin und Hamburg sind diese bereits abgeschafft.

 

 

Steffen Rödel legt Stadtverordnetenmandat nieder

Aufgrund seiner Wahl zum Stadtbrandinspektor und der vollzogenen Ernennung durch den Magistrat wird Steffen Rödel,
der im Hessisch Lichtenauer Stadtparlament der SPD-Fraktion angehört, sein Stadtverordnetenmandat niederlegen.

Mit der Wahl Rödels zum Stadtbrandinspektor hat die Feuerwehr entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Gemeinsam mit seinen Stellvertretern bietet sich für Rödel eine Möglichkeit, die Brandschützer aus der Krise der vergangenen Monate zu führen. Es gilt nunmehr die Rahmenbedingungen wiederherzustellen, die für ein Funktionieren und eine positive Entwicklung der Feuerwehr unabdingbar sind. Steffen Rödel möchte sich mit hohem Engagement dieser Aufgabe widmen, die viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

Rödel, der der SPD-Fraktion seit 2016 angehört, hat aus diesem Grund mitgeteilt, dass er sein Stadtverordnetenmandat zum 31.07.2018 niederlegen möchte. Der neue Stadtbrandinspektor und der Fraktionsvorstand sind sich einig, dass Rödel durch die Mandatsniederlegung zum einen mehr Zeit für sein neues Amt zu Verfügung stehen wird. Zum anderen verhindert Rödels Rückzug aus der Stadtverordnetenversammlung, dass aufgrund der „Doppelfunktion“ als Stadtbrandinspektor und gleichzeitig Mandatsträger Konflikte entstehen, die der Feuerwehr oder der Stadtverordnetenversammlung Schaden zufügen.

Hier setzen der neue Stadtbrandinspektor und die SPD-Fraktion ein deutliches Zeichen!

Es bedarf nun des Willens und der Einsicht von Bürgermeister Michael Heußner mit dafür Sorge zu tragen, dass sowohl im Umgang innerhalb der Einsatzabteilung, als auch im Dialog zwischen Rathaus und Feuerwehr-Führungskräften wieder gemeinsame Wege gefunden werden. Die SPD-Fraktion vertraut in diesem Kontext darauf, dass der Magistrat den weiteren Prozess geschlossen, konstruktiv und verantwortungsvoll begleiten wird.

Die SPD-Fraktion dankt dem scheidenden Kollegen Steffen Rödel für seine engagierte und teamorientierte Mitarbeit der vergangenen beiden Jahre. Für Deine neue – und Dir bereits bekannte – Herausforderung bei der Feuerwehr wünschen wir Dir, lieber Steffen, viel Erfolg und alles Gute!

Steven Renner rückt nach

Mit dem Ausscheiden Rödels wird Steven Renner als Stadtverordneter in das Lichtenauer Parlament nachrücken.
Der 47-jährige Fürstenhagener gehörte der SPD-Fraktion bereits bis 2016 an.

Somit wird ein erfahrener Kommunalpolitiker den zukünftigen Stadtbrandinspektor im Parlament ersetzen.

Zur Stadtverordnetenversammlung vom vergangenen Freitag;
Tagesordnungspunkt 8 „Sammelplatz für Grün- und Gehölzschnitt, Kleinmengen Bauschutt,
Wertstoffe und Baustofflager“.

 

Bürgermeister Heußner
verweigert offensichtlich den Stadtverordneten wichtige Informationen oder
hält absichtlich wichtige Fakten zurück, um sein persönliches Ziel zu erreichen!

Die SPD HeLi unterstützt ausdrücklich das Vorhaben des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Werra-Meißner-Kreis (ZVA), dezentrale Sammelstellen im Verbandsgebiet einzurichten und somit den Bürgerinnen und Bürgern wohnortnah die Möglichkeit zur Entsorgung von Grün- und Gehölzschnitt sowie von Wertstoffen und Kleinmengen Bauschutt zu eröffnen.
Mögliche Synergieeffekte zum städtischen Baubetriebshof oder anderen Anbietern müssen geprüft werden!

Mit großer Verwunderung hat die Stadtverordnetenversammlung am letzten Freitag zur Kenntnis nehmen müssen, dass bereits seit geraumer Zeit eine entsprechende
Entsorgungsanlage bzw. –möglichkeit durch eine ortsansässige Firma in Hirschhagen besteht.

Der Bürgermeister wurde durch einen der Geschäftsführer bereits mit Schreiben vom 4. Oktober 2017 um ein Gespräch bezüglich einer möglichen gemeinsamen Nutzung der Anlage
(auch für die Bürgerschaft!) gebeten. Weder hat der Bürgermeister bis heute auf das Schreiben reagiert, noch wurden die Stadtverordneten im Rahmen der Vorlage zur Neueinrichtung
eines städtischen Sammelplatzes über das Angebot informiert!

Welchem Zweck soll die Zurückhaltung von wichtigen und für einen Stadtverordnetenbeschluss relevanten Informationen dienen?

Es war wichtig und richtig, dass die Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Freitag auf Initiative der SPD-Fraktion einstimmig beschlossen hat, parallel zu einem eigenen Sammelplatz (mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen, wie beispielsweise dem aufwändigen und kostenintensiven Genehmigungsverfahren, Personal- und Betriebskosten)
auch zielgerichtete Gespräche mit dem in Hirschhagen ansässigen Unternehmen zu führen!

Es bleibt also spannend und das Thema wird aller Voraussicht nach im Rahmen der nächsten Stadtverordnetenversammlung, die am 15. Juni 2018 stattfinden wird, erneut behandelt.